Bliesendorf

Wer auf einer Landkarte sich die Lage von Bliesendorf anschaut, könnte meinen: na da geht es ja nicht weiter, da ist die Welt zu Ende. So können Karten trügen. Kommt man nach Bliesendorf sieht man ein schmuckes Dorf, das offensichtlich auch für Zuzügler beliebt und attraktiv ist. Wo kämen sonst die vielen neunen Häuser her, die sich harmonisch in die Ortsstruktur einfügen. Und da Menschen nicht nur einfach wohnen wollen, sondern sich dort, wo sie das tun, auch wohl fühlen möchten, muss Bliesendorf wohl auch sonst noch einiges zu bieten haben.

Bliesendorf ist stattlich anerkannter Erholungsort. Doch deshalb liegen die Bliesendorfer noch lange nicht auf der faulen Haut herum. Ob Landfrauen, Sportgruppe, die Waldkleeblätter, und natürlich auch der Ortsvorstand, alle packen gemeinsam an um den Ort am Rande des Waldes und der Autobahn nicht in einen Dornrösschenschlaf verfallen zu lassen. Auch die Kirchengemeinde trägt mit einem vielfältigen Angebot sehr viel zum Leben in Bliesendorf bei. Neben vielen kulturellen und auch handwerklichen Veranstaltungen gilt insbesondere den Kindern die Aufmerksamkeit, so mit Martinsfest, Waldcamps und Vielem mehr.

Der schon vor ein paar Jahren sanierte Dorfanger wird von alten Linden – und Kastanienbäumen geprägt und besitzt eine hohe Aufenthaltsqualität. Historische Gebäude, viele gut erhalten und ortstypisch saniert, umrahmen den Dorfanger und befinden sich in den von ihm weg führenden Straßen.

Ein bunter Mix an kleinen Unternehmen bietet Arbeit und bringt sich ein, wenn es darum geht, mit Hand anzupacken um Bliesendorf voranzubringen. Und die Bliesendorfer wissen besser als Anderen, wann die Stunde geschlagen hat, haben sie doch noch einen richtigen Uhrmacher unter sich. Und wenn auch der großflächige Obstanbau nach 1990 langsam verschwunden ist, so wurde doch an die Tradition der Obstweinherstellung erfolgreich angeknüpft. Es entstand ein neuer Obstweinhof der schon nach wenigen Jahren seines Bestehens beachtliche Erfolge vorweisen kann.

Wald und Landwirtschaft, prägen heute wie in der Vergangenheit die Landschaft um Bliesendorf. Wanderwege durchziehen und verknüpfen Bliesendorf mit den Nachbarn. In den Wäldern findet der Wanderer nicht nur dicke Eichen sondern auch dicke Männer – aus Stein, Monolithe der Steinzeit.

Wenn ein Fremder in Bliesendorf denkt: „Ach wie schön abgeschieden“, na den schicken wir mal nach Resau. Übriggeblieben wie aus einer anderen Zeit. Kein Handyempfang und Internet. Aber dafür historische Bausubstanz umgeben von blühenden Gärten. Und eine herrliche Waldlandschaft mit einer großen Artenvielfalt und einem nicht zu übersehenden Überrest der letzten Eiszeit – einer großen Wanderdüne.

Fakten

  • wird erstmals 1335 als Blisindorfurkundlich erwähnt
  • bereits 1236 wird ein Wilhelmus de Blisendorp erwähnt
  • wurde im Landbuch von 1375 zur historischen Landschaft Zauche gerechnet
  • bis 31. Dezember 1998 eigenständige Gemeinde
  • heute Ortsteil von Werder (Havel)
  • zu Bliesendorf gehört auch der Wohnplatz Resau
  • Dorfkern aus dem Mittelalter und der Neuzeit,Kirche und Pfarrhaus sind Denkmalgeschützt
  • 484 Einwohner (31. Dez. 2008)

Der schon vor ein paar Jahren sanierte Dorfanger wird von alten Linden – und Kastanienbäumen geprägt und besitzt eine hohe Aufenthaltsqualität. Historische Gebäude, viele gut erhalten und ortstypisch saniert, umrahmen den Dorfanger und befinden sich in den von ihm weg führenden Straßen.

Ein bunter Mix an kleinen Unternehmen bietet Arbeit und bringt sich ein, wenn es darum geht, mit Hand anzupacken um Bliesendorf voranzubringen. Und die Bliesendorfer wissen besser als Anderen, wann die Stunde geschlagen hat, haben sie doch noch einen richtigen Uhrmacher unter sich. Und wenn auch der großflächige Obstanbau nach 1990 langsam verschwunden ist, so wurde doch an die Tradition der Obstweinherstellung erfolgreich angeknüpft. Es entstand ein neuer Obstweinhof der schon nach wenigen Jahren seines Bestehens beachtliche Erfolge vorweisen kann.

Wald und Landwirtschaft, prägen heute wie in der Vergangenheit die Landschaft um Bliesendorf. Wanderwege durchziehen und verknüpfen Bliesendorf mit den Nachbarn. In den Wäldern findet der Wanderer nicht nur dicke Eichen sondern auch dicke Männer – aus Stein, Monolithe der Steinzeit.

Wenn ein Fremder in Bliesendorf denkt: „Ach wie schön abgeschieden“, na den schicken wir mal nach Resau. Übriggeblieben wie aus einer anderen Zeit. Kein Handyempfang und Internet. Aber dafür historische Bausubstanz umgeben von blühenden Gärten. Und eine herrliche Waldlandschaft mit einer großen Artenvielfalt und einem nicht zu übersehenden Überrest der letzten Eiszeit – einer großen Wanderdüne.

Aus der Laudatio von Michael Mey zum 10. Kreiswettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ in Potsdam-Mittelmark

Eindrücke aus der Ortsbegehung "Unser Dorf hat Zukunft 2017" in Potsdam-Mittelmark

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